SK RAPID WIEN - Saison 1995/1996 - Europacup Finale - Meistertitel
Didi Kühbauer, Zoran Barisic, Trifon Ivanov, Carsten Jancker, Christian Stumpf etc.

 

EUROPACUP - Sk Rapid Wien gegen Petrolul Ploiesti

Die Saison 1995/96 markiert sicherlich die Rückkehr von Rapid Wien in die Elite der europäischen Vereine. Nach einer langen Abwesenheit von den europäischen Klubbewerben hat sich Rapid eindrucksvoll zurückgemeldet.

 

EUROPACUP

1. RUNDE

SK RAPID WIEN : PETROLUL PLOIESTI

Das Hinspiel fand im Gerhard Hanappi-Stadion statt. Die Rumänen wirken zu Beginn wie gelähmt, kommen kaum aus der eigenen Hälfte heraus. Nach ein paar Minuten trifft Christian Stumpf per Kopf nur die Stange, kurz vor der Halbzeitpause gelingt Zoran Barisic mit einem Kopfballtor(!) nach einem Corner von Peter Stöger das 1:0. Auch nach der Pause spielt nur Rapid Wien, und in der 60. Minute erzielt der aufgerückte Libero Trifon Ivanov per Kopf das 2:0. Danach läßt bei Rapid die Konzentration ein wenig nach und schon erzielt Petrolul Ploiesti den Anschlußtreffer. Nachdem die Rapid-Abwehr zu weit aufgerückt war, überhob Toader geschickt den herausgelaufenen Michael Konsel. Jetzt versucht Rapid wiederum alles, um den Vorsprung noch einmal auszubauen. Und in der 90. Minute gelingt Zoran Barisic das erlösende 3:1 durch einen Elfmeter nach Foul an Peter Stöger. Mit diesem Resultat, das auch höher hätte ausfallen können, konnte man zuversichtlich nach Rumänien fahren.

EUROPACUP - Sk Rapid Wien gegen Petrolul Ploiesti

Im Rückspiel setzt Petrolul Ploiesti Rapid von Beginn an unter Druck, es gelingt ihnen auch einige Torchancen herauszuspielen, aber wirklich gefährlich werden die Rumänen Rapid nicht mehr. SK Rapid Wien ist in der zweiten Runde.

 

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2. RUNDE

SK RAPID WIEN : SPORTING LISSABON

Die Auslosung zur 2. Runde bescherte Rapid einen schweren Gegner. Mit dem portugiesischen Spitzenteam Sporting Lissabon war eine große Hürde zu nehmen, wollte man das Viertelfinale erreichen. Sporting ging als klarer Favorit in diese Begegnung, Rapid hatte nichts zu verlieren. Von Beginn an war die Heimmannschaft mit all ihren Nationalspielern drückend überlegen, und nach 15 Minuten brachte nach einem Eckball Stürmerstar Sa Pinto Sporting in Führung. 10 Minuten später erhöhte Alves auf 2:0. Im Laufe des Spiels konnte sich die Abwehr rund um Ivanov, der ein paar Tage zuvor noch einen operativen Eingriff in seinem Knie vornehmen lassen musste, festigen, und Rapid gelang es immer mehr, den ungeheuren Druck aus dem Spiel der Portugiesen zu nehmen.