Dutton Ranch – Zwei Folgen gesehen und schon komplett gefesselt

Dutton Ranch – Zwei Folgen gesehen und schon komplett gefesselt

Es ist schon zu einem gewissen Teil bissi seltsam, wie manche Serien sofort etwas in einem auslösen. Noch bevor die Handlung richtig Fahrt aufnimmt, merkt man plötzlich, dass man emotional längst wieder mitten drin ist. Genau das ist mir bei Dutton Ranch passiert.

Nach den ersten zwei Folgen hatte ich dieses vertraute Gefühl, das ich damals schon bei Yellowstone hatte. Diese Mischung aus Ruhe und unterschwelliger Gewalt, aus wunderschöner Landschaft und Menschen, die innerlich komplett kaputt wirken. Beth und Rip funktionieren einfach weiterhin unglaublich gut zusammen. Fast schon erschreckend gut. Bin irgendwie verwundert, dass die in RL kein Päarchen sind *g

Ich finde spannend, dass die Serie nicht versucht, sich künstlich neu zu erfinden. Stattdessen nimmt sie den bekannten Ton mit nach Texas und erzählt dort weiter. Vielleicht liegt genau darin die Stärke. Nicht alles muss lauter oder größer werden. Manchmal reicht es, Figuren weiter atmen zu lassen.

Und trotzdem wirkt Dutton Ranch nicht wie ein billiger Nachzügler. Die ersten Kritiken kann ich absolut nachvollziehen. Besonders die Atmosphäre hat mich komplett erwischt. Ich hab nach der zweiten Folge echt kurz auf die Uhr geschaut und mir gedacht, warum kommt die nächste Episode bitte erst nächste Woche? Das fühlt sich fast schon unfair an.