Ich will mein Leben umkrempeln. Alles auf den Kopf stellen!
Heute mal ein bisschen eine Art anderer Blogpost. Aber ich will das schon mit euch sharen. Denn manchmal beginnt Veränderung nicht mit einem Knall, sondern mit einem leisen, unangenehmen Gefühl im Bauch.
Genau so fühlt es sich bei mir an. Kein Drama, kein Burnout. Eher dieses ständige Wissen: Da geht mehr. Und ich bleibe trotzdem stehen. Aus Vernunft. Aus Realismus. Aus Angst, mich lächerlich zu machen.
Ich habe lange geglaubt, man müsse zuerst Beweise sammeln, bevor man groß denken darf. Erst Erfolge, dann Selbstvertrauen. Aber eigentlich ist es umgekehrt. Die Menschen, die dort gelandet sind, wo ich heimlich hinwill, haben vorher geglaubt. Ohne Garantie, ohne Applaus. Sie waren ein bisschen größenwahnsinnig. Und genau das hat sie getragen.
Natürlich rede ich nicht von Selbsttäuschung. Reich werden durchs Nichtstun ist Unsinn. Aber dieses fast trotzige „Ich kann das trotzdem“ fasziniert mich. In Kombination mit Arbeit. Mit täglicher, manchmal mühsamer, obsessiver Aktion.
Mein Kopf schreit oft Sicherheit. Er ist auf Überleben programmiert, nicht auf Größe. Also taste ich mich vor. Kleine mutige Schritte. Eine Mail, die ich sonst nicht geschickt hätte. Ein Projekt, das eigentlich „zu groß“ ist. Und ja, ich fühle mich manchmal wie ein Blender.
Aber vielleicht ist genau das Wachstum. Vielleicht muss ich zuerst verrückt wirken, bevor es Sinn ergibt.Und vielleicht liegt die größte Gefahr nicht im Scheitern, sondern im Stillstand. Gutes Videp dazu gibt’s auf Nextcore.